STORIE nimmt als Umsetzer der Projekte TriLand und H2VE an der 4th Hydrogen Summer School im griechischen Kozani teil.
Kozani und die Subregion Turów – analoge Herausforderungen der Transformation
Kozani, malerisch im Norden Griechenlands gelegen, steht vor Prozessen, die für die Einwohner und Unternehmer des polnisch-sächsischen Grenzraums äußerst vertraut klingen. Ähnlich wie unsere Region war Westmakedonien über Jahrzehnte hinweg das energetische Herz des Landes, basierend auf dem Abbau und der Verstromung von Braunkohle.
Heute werden die dortigen Tagebaue geschlossen, und die traditionellen Kraftwerke durchlaufen eine tiefgreifende Modernisierung sowie den Umstellungsprozess auf Gas. Dies ist ein hervorragender Ort, um darüber zu sprechen, wie der Wandel klug gestaltet werden kann, damit Industrieregionen ihre Identität nicht verlieren, sondern neue Wettbewerbsvorteile gewinnen.
Kompetenzen der Zukunft: Upskilling und Reskilling
Im Mittelpunkt der Diskussionen der diesjährigen Summer School steht der Mensch: der Arbeitnehmer, der Ingenieur, der Einwohner der Transformationsregion. Neue Technologien, darunter Wasserstoff, erfordern völlig neue Fähigkeiten. Genau hier sind Upskilling (Höherqualifizierung) und Reskilling (Umschulung) die entscheidenden Instrumente, um lokale Arbeitsmärkte vor Krisen zu schützen und ihnen völlig neue Perspektiven zu eröffnen.
Diese Maßnahmen stehen in starkem Einklang mit den Fundamenten des Projekts TriLand (Grenzüberschreitendes Transformationszentrum), dessen Ziel es ist, eine starke Plattform für Zusammenarbeit und Wissensaustausch aufzubauen sowie Fachkräfte, Kommunen und die Wirtschaft auf die Herausforderungen der Wirtschaft vorzubereiten.
Vor Ort arbeiten wir intensiv im Rahmen des Projekts H2VE (Hydrogen Valley Vocational Excellence Hub). An den Workshops und Panels nehmen aktiv teil:
- Joanna Tokarczuk – Präsidentin des Vereins STORIE,
- Wiktoria Raubo,
- Tomasz Bednarek.
Die gesamte Initiative wird in enger wissenschaftlicher und technologischer Synergie realisiert. Technologischer Partner ist die Innovation AG, während die akademische und fachliche Säule durch die Jan-Wyżykowski-Universität (UJW) sichergestellt wird.
Wie geht es weiter?
Wasserstoff ist keine ferne Zukunft – es ist eine Technologie, die sich vor unseren Augen dynamisch entwickelt und einen systemischen Ansatz erfordert: von der akademischen Bildung über die Technologieentwicklung bis hin zur regionalen Beschäftigungspolitik. Die Teilnahme an der 4th Hydrogen Summer School ermöglicht es uns nicht nur, von den griechischen Erfahrungen bei der Dekarbonisierung zu profitieren, sondern auch die Perspektive des TriLand-Projekts in den internationalen Dialog einzubringen.
Die Transformation ist ein globaler Prozess, aber ihr Erfolg hängt von lokalen Kompetenzen ab. Wir kehren mit neuem Wissen, Kontakten und fertigen Ideen aus Kozani zurück.
zależy od lokalnych kompetencji. Wracamy z Kozani z nową wiedzą, kontaktami i gotowymi pomysłami.
Autor: MJ


