Am Freitag, dem 10. November, fand in Bogatynia ein Workshop im Rahmen des Projekts „Trialog im Dreiländereck“ statt. Das Treffen brachte Vertreter verschiedener Institutionen, Organisationen sowie Einwohner aus Polen, Tschechien und Deutschland zusammen. Ziel war es, einen Dialog für einen gerechten Wandel der Region zu initiieren und zu vertiefen sowie eine gemeinsame Vision für die Zukunft des Dreiländerecks nach der Kohlezeit zu entwickeln.
Während des Workshops diskutierten die Teilnehmer zentrale Herausforderungen und Möglichkeiten, denen sich die Region im Zuge des energetischen Wandels gegenübersieht. An den Diskussionen beteiligten sich Vertreter aus zahlreichen Bereichen wie Bildung, Kultur, Tourismus oder Umweltschutz. Der Austausch von Meinungen ermöglichte es, unterschiedliche Perspektiven aus den lokalen Realitäten der drei Nachbarländer aufzugreifen.
Der Workshop zeigte, dass gemeinsame Maßnahmen und ein grenzüberschreitender Dialog eine treibende Kraft für den Wandel der Region sein können, indem sie den Aufbau einer neuen Identität und die Entwicklung von Kooperationen auf verschiedenen Ebenen fördern.
Das Projekt „Trialog im Dreiländereck“ wird vom Städtebund Kleines Dreieck, der Bogatynia, Hrádek nad Nisou und Zittau umfasst, mit Unterstützung zahlreicher Institutionen, Organisationen und Vereine aus der Region durchgeführt. Auch der Verein für die Entwicklung von Innovationskraft in der Energie in Zgorzelec nahm an der Veranstaltung teil und unterstützt aktiv Maßnahmen für einen gerechten Wandel in der Grenzregion.
Die während des Workshops erarbeiteten Diskussionen und Ergebnisse stellen einen wichtigen Schritt zur Entwicklung einer gemeinsamen Vision für die Region dar, die die Bedürfnisse und Potenziale der Einwohner aus Polen, Tschechien und Deutschland berücksichtigt. Die nächsten Projektphasen versprechen eine Fortsetzung der Zusammenarbeit und ein noch tieferes Engagement der lokalen Gemeinschaften.


