Am Samstag, dem 25. April, fand ein Treffen im Rahmen des Projekts „Klima und Energie – Erfahrungsaustausch Kodersdorf – Węgliniec“ statt. An der Veranstaltung nahmen kommunale und zivilgesellschaftliche Führungskräfte aus Węgliniec (Woiwodschaft Niederschlesien) und Kodersdorf (Sachsen) teil. Ziel des Treffens war der Erfahrungsaustausch zur Energiewende beiderseits der polnisch‑deutschen Grenze.

Das Programm umfasste Präsentationen und eine moderierte Diskussion. Der Verein STORIE wurde durch Iwona Strojny‑Sapryk vertreten, die die Grundzüge des Programms „Saubere Luft“ (Czyste Powietrze) erläuterte und auf Unterstützungsmechanismen für Privathaushalte hinwies, was auf besonderes Interesse der deutschen Seite stieß. Die Diskussion moderierte Joanna Tokarczuk, Vorsitzende des Vereins, die den Kontext der Energietransformation im Subregion Turów darstellte. Eindruck machte, wie viel in diesem Bereich trotz fehlender Unterstützung aus dem Fonds für den gerechten Übergang geschieht. Die Teilnehmenden verglichen Lösungen auf beiden Seiten der Grenze und identifizierten Gemeinsamkeiten und Unterschiede bei Finanzierung, Tempo der Veränderungen sowie sozialen und infrastrukturellen Herausforderungen.

Die Veranstaltung fand im Kulturhaus in Węgliniec statt. Die Organisatorinnen und Organisatoren betonten, dass das Projekt darauf abzielt, die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zu vertiefen und lokale Gemeinschaften besser auf die Herausforderungen der klima‑ und energiepolitischen Agenda vorzubereiten.

Vielen Dank für die Einladung und die Möglichkeit zur Teilnahme an diesem Treffen.

Autor:BS