Am 15.04. fand im Sejm der Republik Polen die Sitzung des Parlamentarischen Ausschusses für die sozial-energetische Transformation der Region Turów statt. Sie zeigte deutlich, dass der Wandel in der Region in eine Schlüsselphase eintritt, die konkrete Entscheidungen und eine reale Unterstützung auf staatlicher Ebene erfordert.
Dem Ausschuss gehören Abgeordnete an, die sich für eine gerechte Transformation einsetzen. Den Arbeiten steht der Abgeordnete Arkadiusz Sikora vor. An der Sitzung beteiligten sich die Ausschussmitglieder aktiv, darunter die Abgeordneten Zofia Czernow, Łukasz Horbatowski und Małgorzata Tracz.
Das Treffen versammelte zudem eine breite Gruppe eingeladener Gäste. Unter ihnen waren Vertreter der Kommunalverwaltungen, darunter Zbigniew Zjawin, Landrat des Powiat Lubań, Paweł Tomczyk, stellvertretender Vogt (Gemeindeoberhaupt) der Gemeinde Zgorzelec, sowie Piotr Konwiński, stellvertretender Bürgermeister der Stadt Zgorzelec. An der Sitzung nahm auch Joanna Tokarczuk, Vorsitzende des Vereins Storie, teil. Ebenfalls anwesend waren Vertreter des Nationalfonds für Umweltschutz und Wasserwirtschaft, darunter der Vizepräsident Paweł Augustyn, sowie Vertreter zivilgesellschaftlicher Organisationen und Stiftungen, die am Transformationsprozess beteiligt sind.
Eines der Hauptthemen der Sitzung waren die Finanzierungsmöglichkeiten für Investitionen im Bereich Elektromobilität in der Subregion Turów aus Mitteln, die dem Klimaschutz gewidmet sind. Es wurde betont, dass der Zugang zu diesen Fonds einen Entwicklungsschub für die Region darstellen und zur Schaffung neuer, gut bezahlter Arbeitsplätze für die Einwohner der Landkreise Zgorzelec und Lubań beitragen kann.
In der Diskussion wurde darauf hingewiesen, dass die wirtschaftliche Transformation der Subregion Turów sich nicht nur auf die Abwicklung der bisherigen Sektoren beschränken darf, sondern zur Entstehung neuer Unternehmen und zur Entwicklung moderner Technologien führen sollte, die auf polnischen Lösungen und Innovationen basieren. Gerade neue Investitionen sollen die wirtschaftliche und soziale Stabilität der Region in den kommenden Jahren sichern.
Ein wichtiger Punkt der Beratungen war zudem die Frage der Entwicklungsstrategie Polens bis 2035, einschließlich der Forderung nach einer Änderung des Status der Stadt Zgorzelec in diesem Dokument. Es wurde die Notwendigkeit betont, in dieser Angelegenheit eine gemeinsame Position des Ausschusses zu erarbeiten, damit die Interessen der Region auf nationaler Ebene angemessen berücksichtigt werden.
Während des Treffens wurde mehrfach hervorgehoben, dass das Gelingen der Transformation der Subregion Turów von koordinierten Maßnahmen der Regierungsverwaltung, des Parlaments und der Selbstverwaltungen abhängt. Erforderlich sind nicht nur die Planung der Veränderungsrichtungen, sondern vor allem die Sicherstellung geeigneter Finanzierungsmechanismen und legislativer Unterstützung.
Die Sitzung bestätigte, dass eine breite Bereitschaft zur Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Akteuren besteht. Zugleich wurde deutlich der Bedarf betont, die Maßnahmen zu beschleunigen und die Diskussion in konkrete Entscheidungen zu überführen, die eine gerechte und effiziente Transformation der Region Turów ermöglichen.
Autor:BS


