Es war eine der interessantesten Konferenzen der letzten Monate in der Grenzregion. Sie erinnerte nicht an eine typische Fachveranstaltung – sie war offen für die Bewohnerinnen und Bewohner, die sich konkret an der Diskussion über die Zukunft der Region beteiligen konnten. Und diese steht heute vor einem tiefgreifenden Wandel – einer Transformation im Zuge des Ausstiegs aus der Kohle und eines neuen Blicks auf die sozioökonomische Entwicklung.

Im Europäischen Zentrum für Erinnerung, Bildung und Kultur in Zgorzelec fand die Konferenz „TRILAND – DIE KRAFT VON MORGEN“ statt, die der Transformation der polnisch-sächsischen Grenzregion gewidmet war. Die Veranstaltung wurde im Rahmen des Projekts „TRILAND – Grenzüberschreitendes Zentrum der Transformation“ organisiert, das aus Mitteln der Europäischen Union im Kooperationsprogramm Interreg Polen–Sachsen 2021–2027 kofinanziert wird.

Während des Treffens wurde darüber gesprochen, wie man die Region auf Veränderungen vorbereitet, die unausweichlich sind. „Das Einzige, was sicher ist, ist die Veränderung“, sagte Joanna Tokarczuk, Vorsitzende von STORIE und Leiterin des Projekts TRILAND. Gemeinsam mit Prof. Robert Knippschild, Leiter des Interdisziplinären Zentrums für Stadttransformation (IZS) am IÖR, stellte sie die zentralen Annahmen des Projekts und seine Bedeutung für die Zukunft der Grenzregion vor.

Ein wichtiger Programmpunkt war die Präsentation des „Analyse- und Diagnoseberichts zum Wirkungsgebiet des Tagebau- und Kraftwerkskomplexes Turów“, der das Einflussgebiet des Komplexes Turów definiert und die Grundlage für weitere planerische Schritte bildet. Es wurde betont, dass kein Transformationsprozess ohne Dialog, Bildung und Mitwirkung der lokalen Gemeinschaften sowie ohne Zusammenarbeit mit Partnern aus Deutschland und Tschechien möglich sein wird.

Auch positive Energie kam nicht zu kurz – es wurden Preise in einem Wettbewerb für Kinder und Jugendliche verliehen, der die Idee der nachhaltigen Entwicklung fördert, und den Abschluss der Veranstaltung bildete ein Konzert von Gooral, das Tradition und Moderne verband und damit symbolisch das Motto des Treffens – „Die Kraft von Morgen“ – zum Ausdruck brachte.

Die Konferenz „TRILAND – DIE KRAFT VON MORGEN“ war nicht nur ein Ort des Wissens- und Erfahrungsaustauschs, sondern vor allem ein Raum, in dem eine gemeinsame Vision der Zukunft aufgebaut wurde – offen, grün und auf grenzüberschreitender Zusammenarbeit beruhend.

Pressekontakt: Projektbüro TRILAND – Grenzüberschreitendes Zentrum der Transformation
📧 biuro@storie.org
🌐 www.tri-land.eu

Die Veranstaltung wurde im Rahmen des Projekts „TRILAND – Grenzüberschreitendes Zentrum der Transformation“ organisiert, das aus Mitteln der Europäischen Union im Kooperationsprogramm Interreg Polen–Sachsen 2021–2027 kofinanziert wird.

Autor: BS