Das Dokument „Aktionsplan ‚Entwicklung von Energiegemeinschaften in der Woiwodschaft Kleinpolen‘“ ist ein umfassender Maßnahmenplan zur Förderung von Energiegemeinschaften in der Woiwodschaft Małopolska. Er wird von der Europäischen Union im Rahmen des Instruments für technische Unterstützung (TSI) gefördert, das die Umsetzung von Reformen in den 27 Mitgliedstaaten unterstützt. Der Bericht wurde im August 2025 im Rahmen des von der EU finanzierten Projekts „Unterstützung der Umsetzung eines gerechten Wandels in Polen“ erstellt.
Rechtlicher und organisatorischer Rahmen
Im Jahr 2025 umfasst der Rechtsrahmen für Energiegemeinschaften in Polen: das Gesetz über erneuerbare Energiequellen vom 20. Februar 2015, das Energierecht (insbesondere Kapitel 2e zu Bürgerenergiegemeinschaften), das Genossenschaftsrecht sowie das Gesetz über Investitionen in Windkraftanlagen. Es bestehen verschiedene Organisationsformen für die Entwicklung und Eigentumsstruktur von EE-Projekten: Energiegenossenschaften, Energieklauster, kollektive und virtuelle Prosumenten sowie die 2023 eingeführte Bürgerenergiegemeinschaft (BEG) (S. 11).
Ausgangslage und Herausforderungen
Das Dokument verzeichnet die wachsende Popularität von Energiegemeinschaften: Bis August 2025 wurden 125 Energiegenossenschaften registriert und schätzungsweise rund 300 Energieklauster gegründet. Zu den Herausforderungen zählen u. a. das Fehlen einer regionalen Strategie für die Entwicklung dezentraler Energie, eine unklare Kompetenzverteilung im Marschallamt der Woiwodschaft Małopolska sowie die begrenzte Einbindung von Unternehmen und Bewohnern. Identifizierte Hürden sind etwa die schwierige Zusammenarbeit mit Verteilnetzbetreibern und ein geringes gesellschaftliches Bewusstsein für erneuerbare Energien (S. 12–13).
Methodik
Der Plan wurde durch Identifizierung der Stakeholder, das Verstehen von Barrieren auf Basis von Interviews sowie die Sammlung von Good Practices erarbeitet. Es erfolgte eine Stakeholder-Mappung mit Schwerpunkt auf lokalen Akteuren in ausgewählten Landkreisen und der Aufbau einer Datenbank zur Erleichterung der Zusammenarbeit. Die Barrierenanalyse, gestützt auf Literatur und Interviews mit Energiegemeinschaften, führte zur Identifikation von 22 Schlüsselhürden (S. 14–20).
Zentrale Barrieren
Die Barrieren wurden in ökonomisch-finanzielle, legislativ-regulatorische, administrativ-organisatorische, sozial-kulturelle sowie sonstige gruppiert. Zu den wichtigsten zählen: Zugang zu Finanzierung, Bedarf an vielfältigen Kompetenzen innerhalb der Energiegemeinschaften sowie Schwierigkeiten in der Zusammenarbeit mit Verteilnetzbetreibern. Das Dokument erörtert zudem den Einfluss sich ändernder Regulierungen sowie den Bedarf an besserem öffentlichen Bewusstsein und Bildung zu erneuerbaren Energien (S. 24).
Vorgeschlagene Maßnahmen
Der Plan empfiehlt Maßnahmen in vier Bereichen: Gesetzgebung und Regulierung, Ausgestaltung finanzieller Förderinstrumente, Kompetenz- und Kooperationsaufbau sowie Bildung und Information. Zentrale gesetzgeberische Empfehlungen betreffen die Präzisierung der Vorschriften zu Energiegemeinschaften und die Verbesserung der Zusammenarbeit mit Verteilnetzbetreibern. Finanzielle Empfehlungen zielen auf eine passgenaue Ausrichtung der Unterstützungsinstrumente auf die Bedürfnisse von Energiegemeinschaften sowie die Förderung langfristiger Unterstützung für Initiativen (S. 30).
Kompetenz- und Kooperationsaufbau
Eine der wichtigsten Empfehlungen ist die Einrichtung des Małopolska-Zentrums für die Entwicklung lokaler Energie – eines regionalen Kompetenzzentrums für lokale Energie. Das Zentrum soll Energieaktivitäten koordinieren und monitoren, Beratung bereitstellen sowie Partnerschaften zwischen Kommunen und Wirtschaft fördern (S. 35).
Das Dokument schließt mit einem Appell zu strategischer Planung und Kompetenzentwicklung in Małopolska, um das Wachstum von Energiegemeinschaften zu unterstützen. Es betont die Notwendigkeit, identifizierte Barrieren gezielt anzugehen und Good Practices zu nutzen, um eine nachhaltige Entwicklung des Energiesektors zu fördern.
Autor:MJ
Das folgende Dokument wurde maschinell auf der Website www.deepl.com für Sie übersetzt. Wir entschuldigen uns für eventuelle Übersetzungsfehler und bitten um Ihr Verständnis.