Am 20. Juni 2025 fand an der Hochschule Zittau/Görlitz das Symposium „Gesellschaftlicher Zusammenhalt im Wandel – Energiewende im Dreiländereck“ statt – initiiert vom Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ) und der Hochschule Zittau/Görlitz.
 
Im Mittelpunkt stand die Frage, wie der Strukturwandel sozial gerecht und partizipativ gestaltet werden kann. Studierende und Forschende präsentierten fundierte Erkenntnisse aus qualitativer und quantitativer Forschung, begleitet von Erfahrungen aus der Praxis vor Ort.

In ihrem lmpuls vom TriLand-Projekt berichte Agnieszka Pagels (IÖR, IZS) aus ihrer Praxis im grenzüberschreitenden Wandel und stellte die Frage, wie sich Wahrnehmung und Umgang mit Veränderungen auf beiden Seiten der Grenze unterscheiden. Sie machte deutlich, dass der Wandel erfolgreicher ist, wenn lokale Akteure gut informiert und fachlich begleitet werden. Bildung und Vertrauen spielen dabei eine zentrale Rolle, um Beteiligungsprozesse effektiv zu moderieren und den Zusammenhalt in der Region zu stärken.

In der anschließenden Fishbowl-Diskussion wurden Perspektiven aus den Bereichen:

  • gesellschaftlicher Zusammenhalt in Regionen des Strukturwandels,
  • Auswirkungen der Energiewende auf lokale Gemeinschaften,
  • innovative Beteiligungsformate und Lösungsansätze für die Zukunft eingebracht.

Diese Diskussion zeigte, wie wissenschaftliche Erkenntnisse und praktische Erfahrungen – insbesondere aus interoperablen Projekten wie TriLand – gemeinsam dazu beitragen können, Energiewende und sozialen Zusammenhalt grenzüberschreitend umzusetzen.

Fazit:
Soziale Innovation und grenzüberschreitende Zusammenarbeit sind entscheidend, um die Herausforderungen des Strukturwandels gemeinsam zu bewältigen. Mit Projekten wie TriLand können wir nicht nur Strategien und Analysen liefern, sondern auch das Vertrauen und die Beteiligung vor Ort stärken.

Autor: AP