Die Energiewende in der Region Turów ist keine Frage des „Ob“, sondern des „Wann“. Deshalb fanden in Zgorzelec Gespräche des Komitees für die Transformation von Turów sowie der Gewerkschaften statt. Es ist ein weiteres Treffen, das zeigt, dass unsere Region die Augen vor den bevorstehenden Veränderungen nicht verschließen kann und versucht, sich auf das Unvermeidliche vorzubereiten.
Wir leben in Zeiten der Ungewissheit – es fehlt an klaren regulatorischen Entscheidungen, und die Zukunft einer Region, die so stark von der Grube und dem Kraftwerk Turów abhängt, ist weiterhin unsicher. Heute kann niemand beantworten, in welche Richtung sich unsere Region entwickeln wird und wie lange sie in ihrer jetzigen Form bestehen wird. Umso wichtiger sind Gespräche, in denen diejenigen zu Wort kommen, deren Zukunft direkt von politischen Entscheidungen abhängt – die Beschäftigten der Grube und des Kraftwerks Turów, die verbundenen Unternehmen sowie die kommunalen Vertreter.
Gerade eine gemeinsame, starke Stimme kann dafür sorgen, dass die Region Turów im Prozess der gerechten Transformation nicht übergangen wird. Sie zeigt auch, dass unsere Gemeinschaft nicht damit einverstanden ist, ein passiver Beobachter der Veränderungen zu sein, sondern aktiv an der Diskussion über ihre Zukunft teilnehmen will.
Das Treffen fand im Rahmen der Aktivitäten des Komitees für die Transformation der Subregion Turów mit Unterstützung des Polnischen Grünen Netzwerks statt, das Expertise zum Stand der Energiewende in Polen und Europa einbrachte. Mitveranstalter der Veranstaltung war der Verein zur Entwicklung energetischer Innovationsfähigkeit – der Koordinator des Komitees und Träger von Projekten zur Steigerung des gesellschaftlichen Bewusstseins in diesem Bereich.
Der Wandel wird kommen, unabhängig davon, ob die Region darauf vorbereitet sein wird. Deshalb ist es so wichtig, dass die Stimme der Region Turów gehört wird.
Autor: BS


