Das Projekt TriLand, das im Rahmen des Programms Interreg Polen–Sachsen durchgeführt wird, zielt darauf ab, die grenzüberschreitende Zusammenarbeit für eine nachhaltige Entwicklung zu stärken und die Wettbewerbsfähigkeit der Region im Kontext der Energiewende zu erhöhen. Im Rahmen des Projekts entstand der „Analyse- und Diagnostikbericht zum Einflussgebiet des Komplexes Turów“, der sich mit den Auswirkungen des Komplexes befasst, der den Braunkohletagebau Turów und das Kraftwerk Turów umfasst und an der Grenze zu Deutschland und Tschechien liegt. Der Komplex, ein wichtiger Bestandteil des nationalen Energiesystems, sieht sich derzeit mit Herausforderungen konfrontiert, die sich aus der Dynamik des EU-Energiemarktes und dem wachsenden Druck zum Ausbau erneuerbarer Energiequellen ergeben (S. 4).

Abgrenzung
Der Bericht integriert Daten aus institutionellen Quellen, darunter Beschäftigungsinformationen von PGE GIEK S.A. sowie lokale demografische Statistiken des Statistischen Hauptamts (GUS) (S. 6). Die Daten wurden vereinheitlicht und im Hinblick auf direkte Beschäftigungsverflechtungen zwischen dem Komplex Turów und den lokalen Arbeitsmärkten analysiert. Auf dieser Grundlage wurde das direkte Einflussgebiet des Komplexes innerhalb der Verwaltungsgrenzen der Kreise Zgorzelec und Lubań abgegrenzt (S. 6).
In der NUTS-Klassifikation gehören die Kreise Lubań und Zgorzelec zur Unterregion Jelenia Góra (NUTS 3). In der Praxis wurde auf Grundlage der Feststellungen des Berichts die „Subregion Turów“ ausgewiesen, verstanden als:
• innerhalb von NUTS 3 abgegrenzter Bereich der Kreise Zgorzelec und Lubań,
• ein Gebiet, das direkt mit dem Komplex Turów verbunden ist und besonders den sozioökonomischen Folgen der Transformation ausgesetzt ist.
Gemäß der Definition des Polnischen Wörterbuchs (SJP) ist eine Subregion ein Teil einer Region, der aufgrund eines charakteristischen Merkmalsbündels abgegrenzt wurde. Im Fall der Subregion Turów ist das entscheidende Merkmal die Konzentration der Beschäftigung von Einwohnerinnen und Einwohnern der Kreise Zgorzelec und Lubań im Tagebau und Kraftwerk Turów sowie in verbundenen Unternehmen.

Analyse
Die Analyse weist auf eine hohe Konzentration der Beschäftigung in diesen Kreisen hin: Im Kreis Zgorzelec arbeiten 4.238 Personen, und im Kreis Lubań 315 Personen im Komplex Turów (S. 11–12). Der Kreis Zgorzelec, insbesondere die Gemeinden Bogatynia und Zgorzelec, ist stark vom Komplex abhängig, da ein großer Teil der Arbeitskräfte im Tagebau und im Kraftwerk beschäftigt ist (S. 9). Auch im Kreis Lubań ist eine spürbare Beschäftigungspräsenz festzustellen, insbesondere im Kraftwerk Turów und in verbundenen Unternehmen (S. 8).
Eine mögliche Stilllegung oder Einschränkung der Tätigkeit des Komplexes Turów ist mit erheblichen sozioökonomischen Risiken verbunden, insbesondere im Kreis Zgorzelec, wo etwa 4,75 % der Personen im erwerbsfähigen Alter im Komplex beschäftigt sind (S. 16). Der Bericht unterstreicht die Notwendigkeit eines umfassenden Unterstützungspakets, einschließlich Umschulungsprogrammen und Investitionen in alternative Branchen, um die Auswirkungen auf die lokale Wirtschaft abzumildern (S. 16).
Empfohlen wird ein schrittweiser, planbarer Transformationsprozess mit vorlaufenden Investitionen in neue Arbeitsplätze, um das Risiko steigender Arbeitslosigkeit zu minimieren (S. 20). Betont wird die Bedeutung strategischer Umsetzungsprogramme für wirtschaftliche Umstrukturierungen in den Kreisen Zgorzelec und Lubań, einschließlich des Ausbaus der Infrastruktur und des Energiesektors (S. 20).

Komplex Turów
Der Komplex Turów spielt eine Schlüsselrolle in der lokalen Wirtschaft, und seine Zukunft ist eng mit der sozioökonomischen Stabilität der Region verknüpft (S. 5). Der Bericht kann als Instrument zur Unterstützung des Transformationsmanagements dienen, indem er Einblicke in die Beschäftigungsstruktur und die potenziellen Auswirkungen von Veränderungen im Betrieb des Komplexes liefert. Hervorgehoben wird die Bedeutung der Einbindung von Interessenträgern und der transparenten Entscheidungsfindung, um eine gerechte und nachhaltige Transformation zu gewährleisten (S. 5).
Der Bericht liefert belastbare Daten zur Beschäftigungsstruktur und zu wirtschaftlichen Abhängigkeiten, und der Transformationsausschuss schafft Mandat und Mechanismus zur Steuerung des Wandels. Der Bericht – genauer: seine kluge Nutzung – erhöht die Chancen auf eine gerechte, planbare und transparente Transformation, bei der die Bevölkerung nicht allein die Kosten des Wandels trägt und die Kommunen Instrumente erhalten, um eine neue wettbewerbliche Stärke der Region aufzubauen.

Autor: MJ

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