Der Verein zur Entwicklung von Innovationsfähigkeit im Energiesektor (STORIE) – Leader des Projekts TriLand – nahm an einer der größten internationalen Veranstaltungen zur Energiewende teil, organisiert von den Vereinten Nationen: IFESD – 14 / 14th International Forum on Energy for Sustainable Development, das in Skopje, Nordmazedonien, stattfand.

Das dreitägige Treffen brachte Expertinnen und Experten, Regierungsvertreter, internationale Institutionen und Nichtregierungsorganisationen aus aller Welt zusammen. Es wurde darüber diskutiert, wie der Ausstieg aus fossilen Brennstoffen beschleunigt, erneuerbare Energien ausgebaut und eine gerechte Transformation für Kohleregionen und darüber hinaus gewährleistet werden kann. Aus der Perspektive der Teilnehmenden aus Polen war die Veranstaltung eine Gelegenheit zu sehen, wie weit andere Länder bei der Modernisierung ihrer Energiesysteme bereits vorangekommen sind. Sie zeigte, dass die Transformation nicht mehr Zukunft, sondern globale Realität ist.

Der dritte Konferenztag war der Rolle von Frauen im Energiesektor gewidmet. Das Panel „Women in Energy“, gemeinsam organisiert von der UNO und der Regierung Nordmazedoniens, konzentrierte sich auf die Bedeutung des gleichberechtigten Zugangs von Frauen zu Bildung, Führungspositionen und Finanzierung im Energiesektor. Unter den Panelistinnen war Joanna Tokarczuk, Vorsitzende des Vereins zur Entwicklung von Innovationsfähigkeit im Energiesektor, die unter anderem über das Projekt TriLand sowie über die Erfahrungen des Subregion Turoszów – eines Ortes, an dem der Prozess der Energiewende bereits läuft, wenn auch noch ohne Unterstützung – berichtete.

Vorsitzende Tokarczuk betonte, dass die moderne Energiewirtschaft ein Bereich ist, in dem Frauen eine immer größere Rolle spielen – nicht nur als technische Expertinnen, sondern vor allem als Projektmanagerinnen und Veränderungsführerinnen. Die von UNO-Vertretern moderierte Diskussion zeigte, dass Gleichstellung der Geschlechter nicht nur eine Frage der sozialen Gerechtigkeit ist, sondern ein realer Faktor, der Innovationen und die Effizienz der Transformation beschleunigt.

Die Teilnahme einer Vertreterin aus Polen an einer so renommierten Veranstaltung ist ein Beleg dafür, dass die Stimme von Regionen wie dem Subregion Turoszów – die am Beginn tiefgreifender wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Veränderungen stehen – auch auf internationaler Bühne gehört wird. Das Treffen in Skopje erinnerte daran, dass eine gerechte Transformation eine globale Herausforderung ist, die Zusammenarbeit, Mut und Offenheit für neue Denkweisen über Energie und Entwicklung erfordert.

Autor: BS