Am 12. März 2026 fand Wrocław im Kongresszentrum der Technischen Universität Breslau die OPZZ-Konferenz „Fakten statt Mythen – wie Wissen und Dialog eine Gesellschaft der Gleichheit aufbauen“ statt. Die Veranstaltung versammelte Vertreterinnen und Vertreter der öffentlichen Verwaltung, der Wissenschaft, der Zivilgesellschaft sowie der Gewerkschaften. In vier Diskussionspanels wurden unter anderem Fragen der Gleichstellung am Arbeitsplatz, die Rolle der Bildung, die Arbeitssicherheit sowie die Auswirkungen des Klimawandels bzw. der Klimatransformation auf den Arbeitsmarkt erörtert.
Die Diskussion zeichnete sich durch einen intensiven Austausch von Argumenten und Erfahrungen aus und konzentrierte sich vor allem auf Fakten zur Energiewende und ihren sozialen Konsequenzen. Hervorgehoben wurde die Bedeutung verlässlichen Wissens bei der Bekämpfung von Mythen und Desinformation rund um die Klimatransformation sowie die Notwendigkeit, sie sozial gerecht zu gestalten.
Besonders wichtig waren die Gespräche mit Vertreterinnen und Vertretern der Gewerkschaften sowie Kreisen, die direkt mit dem Energie- und Bergbausektor verbunden sind. Solche Treffen schaffen Raum für einen echten Dialog zwischen verschiedenen Milieus und ermöglichen den Aufbau eines gemeinsamen Verständnisses der Herausforderungen, die eine gerechte Transformation mit sich bringt.
Der Verein zur Förderung energetischer Innovationskraft nahm am Panel IV „Auswirkungen der Klimatransformation auf den Arbeitsmarkt“ teil. An der Diskussion beteiligten sich: Wojciech Dobrołowicz – Bürgermeister der Stadt und Gemeinde Bogatynia, Agata Młynarczyk-Burek – Leiterin einer Abteilung im Psychiatrischen Krankenhaus in Toszek, Łukasz Czupil – Vorsitzender des Vereins der Beschäftigten der Kohleindustrie Jahrgang 1973 und stellvertretender Vorsitzender der Gewerkschaft der Grubenrettungsleute in Polen, Joanna Górczyńska – Trainerin, Berufsberaterin und Sozialforscherin, sowie Joanna Tokarczuk – Vorstandsvorsitzende des Vereins zur Förderung energetischer Innovationskraft. Moderator des Panels war Maciej Zaboronek von der Friedrich-Ebert-Stiftung.
Wir danken den Organisatoren für die hervorragende Vorbereitung und die Möglichkeit zum Austausch.
Autor:BS
