Die Sicherung einer stabilen Finanzierung für Ersatzinvestitionen in den Landkreisen Zgorzelec und Lubań bildete einen Schwerpunkt der Komiteeberatungen. Angesichts des fehlenden Zugangs zu den 150 Millionen Euro aus dem Fonds für einen gerechten Übergang (JTF) 2021–2027 fungiert der Modernisierungsfonds (ein EU-Instrument, das durch Erlöse aus dem Verkauf von CO2-Zertifikaten im EU-ETS gespeist wird) als zentrales Förderinstrument.
Michał Hetmański, Vorstandsvorsitzender der Fundacja Instrat, erläuterte den Stand der Mittelakquise. Wegen der Investitionslücke in der Region Turów wird die Unterstützung aus dem Modernisierungsfonds als Brückenfinanzierung konzipiert, um Kommunen und Unternehmen deutlich vor der nächsten mehrjährigen EU-Finanzperiode nach 2027 Mittel bereitzustellen.
Abstimmungen mit dem Nationalen Fonds für Umweltschutz und Wasserwirtschaft (NFOŚiGW) und dem Ministerium für Klima und Umwelt belegen die Perspektive einer Mittelbereitstellung im kommenden Jahr (mit ersten Verfahren im laufenden Jahr). Voraussetzung für die Auszahlung ist die Einreichung geprüfter Infrastrukturprojekte: Verstärkung der Stromnetze, Bau von Energiespeichern, Zubau lokaler erneuerbarer Energien und Herrichtung von Gewerbeflächen für Neuansiedlungen.
Autor: MJ
