Arkadiusz Sikora von der Lewica, Abgeordneter zum Sejm der Republik Polen, veröffentlichte auf seinem Facebook-Profil einen Bericht von der feierlichen Akademie anlässlich des Tags der Energiewirtschaft in Turów.

Der Abgeordnete wies in seinem Beitrag darauf hin, dass das Kraftwerk Turów, gelegen in einer Region, die für den Braunkohletagebau bekannt ist, vor Herausforderungen steht, die mit der Notwendigkeit zusammenhängen, sich an die sich wandelnden energiepolitischen Rahmenbedingungen anzupassen. Er erinnerte daran, dass die vorherige Regierung die Einwohner versichert habe, eine Energiewende sei nicht notwendig und der Braunkohlenabbau werde auf unbestimmte Zeit fortgesetzt, was zur Folge haben sollte, dass die Region aus dem Fonds für den gerechten Übergang ausgeschlossen wird.

Sikora betonte die Notwendigkeit raschen Handelns und appellierte an die Regierung, sich um die Beschäftigten des Kraftwerks und der Mine Turów zu kümmern, aber auch um die Zehntausenden von Menschen, die in den vergangenen 60 Jahren mit diesen Betrieben verbunden waren. Im April dieses Jahres fand auf Antrag von Arkadiusz Sikora, dem stellvertretenden Vorsitzenden des Sejmausschusses für Wirtschaft und Entwicklung, eine Debatte zur Situation in der Region statt. Infolgedessen sollte eine Parlamentarische Gruppe für die soziale und energetische Transformation des Subregions Turów entstehen – sie ist jedoch bislang nicht eingerichtet worden.

Der Abgeordnete versicherte zudem, dass die Gespräche mit dem EU-Kommissar für Haushalt, Piotr Serafin, wieder aufgenommen wurden, um dieses Gebiet erneut in das Transformationsprogramm einzubeziehen und Mittel aus dem nächsten EU-Haushalt zuzuweisen. Diese Maßnahmen sollen sicherstellen, dass die Region angesichts der bevorstehenden Veränderungen nicht sich selbst überlassen bleibt.

Arkadiusz Sikora betont in seinem Facebook-Eintrag, dass er über die Fortschritte der Maßnahmen zugunsten der Region informieren werde. Aus den unter dem Beitrag veröffentlichten Kommentaren geht jedoch hervor, dass sich die Einwohner an frühere, nicht eingehaltene Versprechen erinnern.

Die Reaktionen auf den Beitrag sind gemischt. Unter den Einwohnern und Kommentierenden gibt es skeptische Stimmen. Einige behaupten, dass Treffen und Verhandlungen keine greifbaren Ergebnisse bringen und die von Politikern gemachten Versprechen nur leere Worte seien. Andere wiederholen die falsche Behauptung, Voraussetzung für den Erhalt von Mitteln aus dem Fonds für den gerechten Übergang sei die Stilllegung der Mine Turów bis 2030 gewesen, was zeigt, wie oft die Gesellschaft sich manipulieren lässt.

Autor: MJ

Quelle: 1.