Am Donnerstag, den 14. August, feiern wir den Tag des Energetikers, ein polnisches Fest der Energiebranche, dessen Patron der heilige Maximilian Kolbe ist, ein leidenschaftlicher Elektriker, der am 14. August 1941 tragisch im deutschen Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau ums Leben kam.

Es ist erwähnenswert, dass die Energiebranche vor 1991 ihre Erfolge am 1. September feierte und die Feierlichkeiten in der Regel am ersten Sonntag im September stattfanden.

Tag des Energetikers in Bełchatów

Die diesjährigen offiziellen Feierlichkeiten zum Tag des Energetikers fanden am 11. August in Bełchatów statt. Während der offiziellen Gala wurden Auszeichnungen für Jubilare und verdiente Mitarbeiter des Kraftwerks Bełchatów verliehen.

Während der Gala wies Jacek Kaczorowski, Präsident von PGE GiEK, darauf hin, dass der Bergbau- und Energiesektor in Bełchatów, der bereits 50 Jahre alt ist, ein neues Kapitel seiner Geschichte aufschlägt. Die Braunkohlereserven in der Region neigen sich dem Ende zu, was bedeutet, dass das Kraftwerk Bełchatów in seiner bisherigen Form zu Ende geht. Präsident Kaczorowski betonte, dass dies ein Wendepunkt ist, an dem Bełchatów seine Rolle im polnischen Energiemix neu definieren kann. Im Hinblick auf die Zukunft der Region sprach der Präsident die Pläne zum Bau eines Kernkraftwerks in Bełchatów an.

Während des feierlichen Appells wurden vierzig Mitarbeiter von PGE Bergbau und Konventionelle Energie ausgezeichnet, die für die vorbildliche Ausführung ihrer Pflichten goldene, silberne und bronzene Medaillen für langjährige Dienste erhielten. Die Auszeichnungen wurden von der Woiwodin von Łódź, Dorota Ryl, überreicht, und der Minister für Energie, Miłosz Motyka, ehrte zwölf Personen mit Abzeichen „Für Verdienste um die Energiebranche“.

In einem Schreiben an die Energetiker betonte Premierminister Donald Tusk, dass sie eine der Säulen der Stabilität und der Veränderung der Struktur des nationalen Energiemixes sind. Er wies auf die Bedeutung von Investitionen im Energiesektor hin, die darauf abzielen, die Energiesicherheit jeder polnischen Familie zu gewährleisten. Im Rahmen des Nationalen Wiederaufbauplans sind enorme Mittel für die Modernisierung der Elektroenergiesysteme vorgesehen, was zur Verbesserung der Stabilität der Energieversorgung beitragen soll.

Minister Motyka betonte, dass bis 2030 über 100 Milliarden Złoty für die Modernisierung der Übertragungs- und Verteilungsnetze in Polen bereitgestellt werden. Im Kontext der Energiewende unterstrich der Minister, dass ein aktiver Dialog mit den lokalen Gemeinschaften entscheidend ist, um einen gerechten Übergang zu gewährleisten, der ihre Bedürfnisse berücksichtigt.

Bełchatów, als Zentrum der polnischen Energieversorgung, steht vor vielen Herausforderungen, bietet aber auch enorme Möglichkeiten. Die Stärkung der Widerstandsfähigkeit des polnischen Elektroenergiesystems und die Integration neuer Energiequellen sind entscheidende Elemente, die zur Senkung der Energiepreise in Polen beitragen können.
Wie steht es in diesem Kontext um unser Turow?

Bis heute gibt es keine Entscheidung über das Datum der Schließung des Bergwerks, und das trotz des Bewusstseins über die erschöpfenden Ressourcen. Es fehlt auch an einer klaren Strategie für die Energiewende; wir warten darauf, aber werden wir sie erleben?

Der Tag des Energetikers ist nicht nur ein Fest, sondern auch ein Moment der Reflexion über die Zukunft der Branche, die vor vielen Herausforderungen steht. Es ist wichtig, die Arbeit aller Energetiker zu würdigen, die täglich dazu beitragen, stabile Energieversorgung für das ganze Land zu gewährleisten.
Wir senden herzliche Wünsche an alle Mitarbeiter des Energiesektors!

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Życzenia z okazji dnia Energetyka / Wünsche zum Tag des Energietechnikers