Auf dem Facebook Profil hat die KM NSZZ Solidarność 80 KWB Turów einen Aufruf an das Ministerium für Staatsvermögen sowie das Ministerium für Familie, Arbeit und Sozialpolitik veröffentlicht. Dieser Ausdruck der Frustration und Ungeduld seitens der Sozialpartner fordert „genug“ und verlangt einen echten Dialog mit der Regierung und den Arbeitgebern.
Die Sozialpartner des Dreiseitigen Teams für die Energiebranche und des Dreiseitigen Teams für die Braunkohlebranche haben diesen Schritt aufgrund der fehlenden Reaktion auf frühere Aufrufe zur Wiederaufnahme der Arbeiten der Teams und der Missachtung der im März dieses Jahres übernommenen Verpflichtungen unternommen.
Die Sozialpartner erinnern daran, dass Dialog und Zusammenarbeit mit den sozialen Partnern eine verfassungsmäßige Pflicht der Regierung und der Arbeitgeber sind. Statt transparenter Maßnahmen zur Transformation des Sektors gibt es jedoch zunehmende Unsicherheit über die Zukunft. Die Gewerkschafter erklären klar: Mangel an Dialog und Nichteinhaltung von Vereinbarungen können zur Einleitung von kollektiven Streitverfahren führen – bis hin zu einem Streik, der ein verfassungsmäßiges Recht der Arbeitnehmer ist.
Aus der Perspektive des Projekts TriLand unterstützen wir das Bestreben nach einem konstruktiven Dialog mit der Regierung. Es ist erwähnenswert, dass wir im Rahmen des Projekts TriLand regelmäßige Treffen in Form von Arenen organisieren, die genau diesen Dialog und den Wissensaustausch zum Ziel haben. Bei der Arena im Juni hatten wir unter anderem Dr. Erik Federau von Lausitz Energie Kraftwerke AG (LEAG) sowie Marek Mróz, Direktor der ELT-Abteilung von PGE GiEK S.A., zu Gast. Auch regionale Kommunalpolitiker sind regelmäßig bei unseren Treffen anwesend. Der Dialog auf lokaler Ebene hat bereits begonnen.
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